2014-02-11

Moon Republic Künstler von der Mondrepublik fragen, zu wem der Mond gehört

Die Austellung zeigt Künstler die nach dem Mond greifen. Aber wie steht Beethoven, der Einkaufswagen und Gänse zu Reisen in den Kosmos?
„Ich denke dass Künstler teilnehmen sollten bei der Enthüllung des Mondes”, sagt Rob La Frenais, Kurator der künstlerisch-wissenschaftlichen Unternehmung Republic of the Moon. Eine Austellung die man  vom 10. Januar bis zum 2. Februar besichtigen kann in South Bank, London.
Trotz des bahnbrechenden Fußabdrucks auf dem Mond vor 40 Jahren, kam China als letztes auf die Titelseiten der Zeitungen wegen des jadefarbenen Mondkaninchens, welches den Mond erforschen soll.  Experten sagen zu dem, dass der Mond  sich zum Streitobjekt der Staaten um Einflussnahme entwickeln könnte, da er seltene Metalle beherbergt. Sowie Eis und Wasserstoff – also Trinkwasser und Raketentreibstoff. Das Fördern der Metalle aus dem Monduntergrund und deren Transport zur Erde wäre ein sehr kostspieliges Unterfangen. Aber es ist nicht ausgeschlossen, dass nach gewisser Zeit sich keine Alternative zum Mond sich bietet, wenn die Erdvorräte erschöpft sind. Das sind die Argumente jener die sich sicher sind, dass es keinen Schutz vor dem Konkurrenzkampf gibt.
La Frenais glaubt, dass es an der Zeit ist, darüber zu diskutieren wem der Mond gehört und welche Zukunft ihn erwartet.
“Privater Mond” von Leonid Tishkova
Idea prywatnego księżyca tego rosyjskiego artysty zakłada, że zabiera się  jego miniaturę ze sobą, dokądkolwiek się idzie. Towarzyszy on więc artyście w banalnych i domowych czynnościach co nie odbiera zdjeciom niesamowitej atmosfery i wyjatkowości, ukazującym intymną relację artysty z tym wyjątkowym ciałem niebieskim.
Die Idee eines persönlichen Mondes die der russische Künstler annimmt, dass man einen Miniaturmond immer und überall mitnimmt wohin man auch geht. Dieser begleitet den Künstler bei banalen und häuslichen Tätigkeiten, was den Bildern eine einzigartige Atmosphäre und Ausnahmslosigkeit verleiht. Das zeigt das intime Beziehung des Künstlers zu diesem einzigartigeen Himmelskörper.
"Mondlichtgans" von Agnes Meyer - Brandis
Die deutsche Künstlerin bezieht sich auf den weltweiten ersten Science-Fiction-Roman „Man on the Moon“, zu deutsch „Mann auf dem Mond“, im 16. Jahrhundert vom englischen Bischof Francis Godwin geschrieben. Das Buch ist eine Fantasie über einen Mann, der zum Mond auf einem wilden Schwan fliegt. Meyer - Brandis verwandelt Gänse bzu Astronauten, indem sie ihnen Namen wie Uri und Neil gibt und unterwirft einem Training aus schwimmen und fliegen. Auf einem italienischen Bauernhof, wo die Gänse leben, hat Meyer-Brandis eine Nachahmung der Mondoberfläche geschaffen die der Galerie angeschlossen ist. Man kann mit den Gänsen nicht kommunizieren, aber man mit ihnen interagieren sagt die Künstlerin.
"Moon Rover" und "Mondgeruch" sind Projekte der Künstlergruppe We Colonised Moon, zu deutsch etwa Wir haben den Mond kolonisiert, bestehend aus Sue Corke und Hagen Betzwieser. Ihr "Moon Rover" entstand aus einem Einkaufswagen. Das entworfene Parfüm mit dem Mondduft findet offensichtliche Zustimmung von Buzz Aldrin. 
 
"Erde-Mond-Erde" und "Zweiter Mond" von Katie Paterson
Das Projekt "Erde-Mond-Erde" der schottischeen Künstlerin überträgt Beethovens Mondscheinsonate auf den Mond und spielt diese dann mit allen Abweichungen auf einem automatischen Klavier in der Galerie. Beim Projekt "Zweiter Mond" macht ein Stück Mondmeteorit eine Reise mit UPS über die ganze Welt. Der Meteorit reist seit Jahren durch die Welt, aber oft gibt es Schwierigkeiten mit Zollbehörden der Länder.

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