2014-03-01

ANDREAS GURSKY Charles de Gaull


Die Eisenbahn mit dem Bahnhof hatten schon ab Anfängen ihren Platz in der Mitte der Stadt. Anders war mit den Flugzeugen, die so was nie erreicht haben.  Bis heute befinden sich die Flughäfen am Stadtranden. Eine seltsame Schwerelosigkeit kann man im Foto von Andreas Gurskys erkennen, das das Flughafen Charles de Gaulle in Paris darstellt.  Architekturfotografien sind kein Versuch der Realitätwiedergabe, sondern ein Bild vom Bild der Wirklichkeit" (Thomas Ruff).Im Zentrum finden wir einen leeren Raum, der zu einer Metapher der Mobilität wird.
In diesem europäischen Reisen werden die Passagiere as kleine  Figuren dargestellt. So bodenlos, wie der Raum in diesem Bild erscheint, so anti-urban ist dieser Ort. Nichtunähnlich den Luftaufnahmen Balthasar Burkhardts geht Andreas Gursky auf erhöhte Distanz zum Geschehen. Das frühe Werk zeigt  die Bedürfnis, den Sinn, eine Regel der heutigen Welt in  Bildern zu zeigen. Er sucht nach den Orten, die eine symbolische Bedeutung haben. Z.B in seinen großformatigen Fotografien konzentriert er sich auf die Präsentation  der Spannung zwischen Personen  in einer Menschenmasse. Er zeigt ikonische Makrostrukturen der Zivilisation – der kapitalistischen Welt.
 

 
 

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